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Untersuchungen der US-Agentur IDTechEx haben ergeben, dass der Anteil an verkauften Hybrid-Fahrzeugen in den USA von 3,2% in 2013 auf 2% in 2015 gesunken ist. IDTechEx-Chairmann Dr. Peter Harrop siehr darin den Anfang des Endes der Hybrid-Technologie. Er führt dabei folgende Punkte an:

  • Hybrid-technologie benötigt zwei Maschinen im Fahrzeug, was nicht nur teuer ist, sondern auch beträchtliches Gewicht bedeutet;
  • die Batteriepreise fallen zusehend, was den Speicher im Fahrzeug immer mehr bezahlbar macht;
  • z.B. ist die Anzahl der in China zugelassenen batterie-elektrischen Busse wesentlich größer geworden als die der Hybridbusse;
  • die Batteriereichweiten sind inzwischen auf über 200 km gestiegen und die 300 km-Marke ist ebenfalls schon gefallen;
  • parallel dazu werden die großen Autohersteller wie BMW, Mercedes, Volkswagen und Hyndai von der 12V- auf die 48V-Mild-Technologie umsteigen, was auch wieder Gewichtsreduzierung und eine Effizienzsteigerung bedeutet. Continental und Schaeffler haben aktuell mit Hilfe eines Ford-Konzeptfahrzeugs eine Einsparung von 25% dadurch erzielt.

Dr. Harrop geht nicht davon aus, daß die Hybrid-Technik aussterben wird, aber sie wird in einer kleinen Nische bleiben, während dessen rein elektrische Fahrzeugkonzepte den Markt erobern werden.

Der US-Forscher Tony Seba von der Universität Stanford geht dagegen davon aus, daß ab 2025 nur noch rein elektrisch betriebene Fahrzeuge verkauft werden. Neben den o.g. Gründen sieht er vor allem daß bei Elektrofahrzeugen

  • der Wirkungsgrad bei 90% gegenüber von 20% bei Verbrennern liegt;
  • nur einige Dutzend (beim Tesla X 18!) rotierende Teile gegenüber ca. 2.000 bei den Verbrennern verbaut sind u.v.m.

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